Der 11. DGS-Kongreß in Oberstdorf (Allgäu)

Ein Rückblick

Vom 22. bis 24. Mai 2009 fand nun bereits der 11. DGS-Kongreß, welcher zugleich auch der 4. DGS-Alpen-Kongreß war, in Oberstdorf, sozusagen an der Wiege der DGS-Kongresse, statt. Bereits 1998 wurde hier der erste DGS-Kongreß veranstaltet. Es folgten weitere Kongresse in den Jahren 2000 und 2001 in Oberstdorf. Im Jahre 1999 fand kein DGS-Kongreß statt, da in diesem Jahr die DGS den ISU-Kongreß in Lindau veranstaltete. Seit 2002 werden die DGS-Kongresse stets an einem anderen Ort durchgeführt, um einerseits die Arbeit, die mit der Durchführung eines Kongresses verbunden ist, zu verteilen und andererseits einen Anreiz für die Teilnehmer zu schaffen, mit dem Besuch eines Kongresses immer eine andere Gegend kennen zu lernen und den Aufenthalt mit ein paar Urlaubstagen zu verbinden.

Alphornbläser eröffneten den Kongreß am Freitag-Abend gegen 19:30 Uhr. Es folgte die Begrüßung der Teilnehmer durch den Kongreß-Manager Theo Brucksch, den 2. Bürgermeister von Oberstdorf Dr. Günther Meßenzehl und den DGS-Vorsitzenden Peter Schnehagen.

Die Projektionsbeiträge wurden vom Kongreßorganisator Theo Brucksch mit Stereofotografien in Mittelformattechnik eröffnet. Weitere Projektionen folgten an diesem Abend sowie am folgenden Samstag und Sonntag-Vormittag. Alle Autoren und Projektionsbeiträge hier zu nennen, ist in diesem kurzen Beitrag nicht möglich. Ihnen sei aber an dieser Stelle herzlichst für die durchweg interessanten Beiträge, welche uns wieder in viele interessante Regionen unserer Erde führten und uns auch die Schönheit der Natur zeigten, gedankt.
Weiterhin zeigte am Samstag von 14:00 bis 16:00 Uhr Werner Döttling zwei 3D-Videoprojektionen in einem separaten Raum.

Neben den 3D-Projektionen ist auch die Gemeinschaft ein wichtiger Aspekt unseres Vereinslebens, damit die soziale Komponente nicht zu kurz kommt. So trafen sich die Teilnehmer an den Abenden nach den Projektionen in gemütlicher Runde. Am Samstag-Abend war in diesem Jahr bereits ab 18:30 Uhr ausgiebig die Gelegenheit, nach gemeinsamen Abendessen, zu persönlichen Gesprächen und zum Fachsimpeln.
Verkaufsausstellungen im Foyer gab es in diesem Jahr wesentlich weniger als man dies von anderen Jahren gewohnt war. Ebenfalls im Foyer zeigte Tino Wagner eine schöne Fotoausstellung von der Allgäuer Bergwelt in Anaglyphentechnik.
Mit dem Dank an die Organisatoren ging der offizielle Teil des Kongresses am Sonntag-Mittag zu Ende. Auch an dieser Stelle wird noch einmal allen fleißigen Helfern, an der Rezeption oder der Projektionstechnik, den Autoren der Präsentationen sowie allen Teilnehmern die mit ihrem Kommen zum Erfolg des Kongresses beigetragen haben, herzlichst gedankt.

Wie bei anderen Kongressen bereits zur Tradition geworden, war ein weiteres Ereignis für die zahlreichen Teilnehmer, welche ihren Aufenthalt noch verlängerten, organisiert worden.
Am Montag den 25. Mai wurde von 10:00 bis 16:00 Uhr ein 3D-Fellhorntag an allen Stationen der Fellhornbahn durchgeführt, welcher mit umfassenden 3D-Informationen für alle Besucher der Fellhornbahn zugänglich war. Neben den zahlreichen Helfern hatte Dieter Linka einen ganz entscheidenden Beitrag zum gelingen dieser Veranstaltung geleistet. Mit einem gemeinsamen Mittagessen auf dem Fellhorn, einer Bergführung und Benutzung der Seilbahn war für alle Teilnehmer dies ein erlebnisreiches aber auch kostengünstiges Ereignis.
An diesem und den weiteren Tagen trafen sich die verbliebenen Teilnehmer zum Abendessen und zum geselligen Gespräch in der Oberstdorfer Weinklause. Ebenfalls trafen sich an den weiteren Tagen Interessierte bereits am Vormittag zu gemeinsamen Ausflügen unter Führung von Theo Brucksch und mit Unterstützung durch Manfred Pudell und Adolf Schleich.

Da nach dem Kongreß auch vor dem Kongreß ist, lädt nun der Vorstand der DGS alle Mitglieder und dessen Angehörigen nach Dessau in Sachsen-Anhalt ein.
Dessau liegt inmitten einer ausgedehnten Auenlandschaft beiderseits der unteren Mulde, die nördlich der Stadt in die Elbe mündet. Im Süden grenzt die Stadt an die waldreiche Mosigkauer Heide. Dessau ist von zahlreichen Schloß- und Parkanlagen umgeben und zählt deshalb zu den grünsten Städten Deutschlands.
Zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten wie das Gartenreich Dessau Wörlitz, welches UNESCO Weltkulturerbe ist, motivieren wieder zu einer Verlängerung des Aufenthaltes nach dem offiziellen Kongreß.
Um sie auf dieses Ereignis einzustimmen erscheint bereits seit dem letzten Heft eine kleine Artikelserie über Dessau im stereo journal.

– Uwe Förster, Altenstadt/WN –

Auf Wiedersehen in Dessau!!!

Alphornbläser begrüßten die Teilnehmer zur Eröffnung.
Foto: Uwe Förster, Altenstadt/WN

Die Technik hatte Bild und Ton stets im Griff.
Foto: Uwe Förster, Altenstadt/WN

Co van Ekeren stellt im Foyer seine Technik vor.
Foto: Uwe Förster, Altenstadt/WN

Dieter Linka gibt in der Talstationen einige Erläuterungen zum 3D-Fellhorntag.
Foto: Uwe Förster, Altenstadt/WN

Großes Interesse bei der Bergführung an der Schönheit der Natur beim 3D-Fellhorntag.
Foto: Uwe Förster, Altenstadt/WN


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