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Von Freitag den 12. Mai bis Sonntag den 14. Mai 2006 fand der 8. DGS-Kongreß im RAMADA Treff Hotel in Wernigerode am Harz statt. Mit 175 Teilnehmern war der Kongreß gut besucht. Neben den deutschen Teilnehmern konnten Stereofreunde aus den Niederlanden, der Schweiz, Österreich und Norwegen begrüßt werden. Einschließlich des am Kongreß anschließenden Rahmenprogramms war dieser ein hervorragendes und gut organisiertes Ereignis. Dafür kann man den Kongreß-Manager Dieter Wieger und seine Frau Margret nur loben und danken. Möglich wurde diese Qualität aber auch durch die Mithilfe vieler aktiver DGS-Mitglieder deren Namen in diesem kurzen Artikel nicht alle genannt werden können. Daher hier ein Stereofoto aller am Gelingen des Kongresses beteiligten Stereofreunde, sei es aktiv bei der Organisation oder durch Projektionsbeiträge. Eröffnet wurde der Kongreß Freitag-Abend gegen 19:00 Uhr mit kurzen Ansprachen des Kongreß-Managers Dieter Wieger, des DGS-Vorsitzenden Peter Schnehagen und des Oberbürgermeisters von Wernigerode Ludwig Hoffmann. Danach folgten Raumbildvorträge, die sich über den gesamten Kongreß bis Sonntag-Mittag verteilten. Die Beiträge waren zum großen Teil auf einem sehr hohen Niveau. Das Themenspektrum war wieder breit gefächert. Berichte aus der Heimat und von Reisen in aller Welt - Landschaften, Blumen und Architektur - Animationen und Videos. Neben der konventionellen Stereo-Dia-Projektion wurden auch wieder digitale Projektionen gezeigt. Die unterschiedlichen Techniken wurden nicht auf verschiedene Projektionsblöcke verteilt, sondern gemischt dargeboten, denn ein guter Beitrag soll ja nicht durch die Technik sondern durch den Inhalt bestimmt werden. Für die technische Bewältigung dieser Aufgabe muß dem Technik-Team um Peter Herbig und Klaus Grote ein großes Lob ausgesprochen werden. Überhaupt gab es kaum eine für das Publikum bemerkbare Panne, was bei der doch recht unterschiedlichen Technik eine Meisterleistung ist. Ebenfalls gab es im Foyer wieder eine Informations- und Verkaufsaustellung. Hier konnte man alte Bilder aus der Kaiserpanoramazeit betrachten, historische Stereogeräte oder Literatur zur Stereoskopie erwerben sowie sich über Neuigkeiten auf dem Gebiet der digitalen Stereofotografie und dem 3D-Video informieren. Zwischen den einzelnen Projektionsblöcken gab es genügend Zeit um sich mit den anderen Teilnehmern zu unterhalten. Zur Auflockerung konnte man am Samstag nach dem Mittagessen an einer Stadtrundfahrt mit einer Bimmelbahn bis zum Schloß von Wernigerode und wieder zurück teilnehmen. Sowohl am Freitag-Abend als auch am Samstag-Abend waren im RAMADA Hotel Plätze reserviert um sich in gemütlicher Runde mit den anderen Stereofreunden über seine Interessen auszutauschen. Von dieser Möglichkeit wurde von den Teilnehmern rege gebrauch gemacht. Endete der offizielle Teil des Kongresses auch am Sonntag-Mittag, so blieben viele Stereofreunde auch zu den folgenden organisierten Veranstaltungen. Am Sonntag-Abend trafen wir uns zu einer besonderen Stadtbesichtigung. Eine Magd führte uns durch die Stadt und erklärte wie es hier vor langer Zeit zuging. Dabei tauchten immer wieder historische Gestalten auf, welche uns das Gefühl vermittelten wie es in der Stadt einmal zuging. Im Anschluß versammelten wir uns im Ratskeller des historischen Rathauses von Wernigerode in geselliger Runde. Am Montag stand eine 3D-Foto-Safari mit einem sogenannten "T3" und angehängten historischen Wagen der Harzer Schmalspur-Bahnen GmbH auf dem Programm. Wer zeitig genug am Bahnhof in Wernigerode erschien konnte die historischen Dampflokomotiven bereits im Depot fotografieren. In gemütlicher Fahrt ging es bergauf durch die schöne Harzer Landschaft nach Benneckenstein. Bei mehreren Fotostopps konnten die historischen Züge nun auf der Strecke fotografiert werden. In Benneckenstein holte uns sogar der Wirt des dortigen Hotels vom Bahnhof ab - damit auch keiner auf "Abwege" kam. Nach dem Mittagessen konnte noch ein Bahnmuseum besucht werden. Danach ging es wieder zurück nach Wernigerode, natürlich wieder mit Fotostopps. Es war ein wirklich schöner Tag. In einem historischen Schweizer Alpenbus fuhren wir am Dienstag in den Ostharz. Beim ersten Halt im Kloster Michaelstein bestaunten wir den Nachbau einer alten Wasserorgel. Weiter ging die Fahrt nach Thale. Alle Teilnehmer wagten das Risiko und schwebten in Viererkabinen hoch über dem Bodetal zum Hexentanzplatz. Leider hätten wir die echten Hexen nur in der Walpurgisnacht angetroffen, und so mußten wir uns mit den zahlreichen kleinen und großen Hexen an den Souvenirständen begnügen. Mit Mundharmonika und Gesang ging es durch das malerische Bodetal. Nächster Halt war an der Rappbodetalsperre mit Besichtigung des höchsten Staudammes Deutschlands. Eine Flußfahrt bei Kaffee und Kuchen auf dem Stausee Wendefurth bildete den Höhepunkt unseres Ausfluges. In bester Stimmung, nicht zuletzt dank der originellen Art des Chauffeurs, trafen wir am frühen Abend wieder in Wernigerode ein. Es waren sehr schöne, aber auch anstrengende Tage in Wernigerode. Die Müdigkeit verging schnell - die vielen schönen Eindrücke an diesen 8. DGS-Kongreß und dessen Rahmenveranstaltungen werden aber noch sehr lange in unserer Erinnerung bleiben und die Vorfreude auf den 9. DGS-Kongreß vom 15. bis 17. Juni 2007 in Altenberg bei Köln ist jetzt schon riesig. - Andrea Herbig, Oppenweiler / Uwe Förster, Altenstadt/WN -
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