Justierung von 3D-Bildern

Die Justierung von Stereobildern erfordert besondere Sorgfalt. Die hier angewendete Präzision zahlt sich später beim Betrachten aus.

Für die Diarahmung geeignet sind 50x50mm Diarahmen vom Fabrikat GEPE (für Hoch- oder Querformat) bzw. von der Firma Bonum (nur für Querformat) mit verschiebbaren Zahnleisten. Bei Verwendung von 3D-Projektoren (z.B. RBT) können auch 3D-Spezial- rahmen im Außenformat 41x101mm (RBT) eingesetzt werden.

Um Verwechselungen bei der Projektion zu vermeiden, wird das linke Dia rot, das rechte grün markiert.

Verkantung, 4kB
Höhenfehler, 4kB

Beim Rahmen ist zu beachten, daß weder Höhenfehler noch Verkantungen entstehen. Kleinere Aufnahme- fehler (im Bereich von 0.2-0.3mm) können mit den Zahnleisten in den Diarahmen noch ausgeglichen werden.

Die richtige 3D-Rahmung basiert auf der identischen Lage des Nahpunktes (z.B. Busch im Vordergrund, Kirchturm im Hintergrund). Bei der Projektion auf der Bildwand entsteht das sogenannte Scheinfenster, hinter dem sich die räumliche Tiefe erstreckt. Der Effekt ist vergleichbar mit dem Blick aus einem Zimmerfenster aus einiger Entfernung; man möchte näher zum Fenster gehen, um mehr zu sehen.

Die DGS bietet in ihren Regionalgruppen regelmäßig Workshops an, in denen Probleme beim Rahmen besprochen und korrigiert werden. Besuchen Sie uns!


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